Konzernumbau: Neckermann streicht die Hälfte der Jobs

Samstag, 28. April 2012

Nach Angaben der Gewerkschaft will der Versandhändler Neckermann mehr als jede zweite Stelle streichen. Das bedeutet, dass von insgesamt 2500 Jobs knapp 1400 Stellen entfallen. Besonders der Stammsitz in Frankfurt am Main sei betroffen, dessen Logistikzentrum auch geschlossen werden solle. In den kommenden Wochen beginnen die Verhandlungen mit dem Betriebsrat. Verdi bezeichnete den geplanten Abbau der Jobs als soziale Katastrophe. …mehr »

Axa-Versicherung plant den Abbau von Arbeitsplätzen in Deutschland

Montag, 05. Dezember 2011

Im Personalwesen der Axa muss nun überlegt werden, wie Arbeitsplätze ohne Kündigungen abgebaut werden können.

Der aus Frankreich stammende Versicherungskonzern Axa greift zum Rotstift. 220 Millionen Euro müssen in den nächsten vier Jahren eingespart werden, so ein Sprecher der Axa. Umgesetzt werden sollen diese Sparpläne durch die Streichung von Vollzeitstellen. Insgesamt 1.600 der 9.000 Axa-Angestellten in Deutschland wären davon betroffen, somit würde jeder sechste deutsche Job ersatzlos gestrichen. Die Arbeitnehmervertreter fordern von Axa in diesem Zusammenhang den Verzicht auf Kündigungen. …mehr »

Siemens streicht Stellen im Gesundheitsbereich

Freitag, 11. November 2011

Vor Sorgen um den Arbeitsplatz sind auch Mitarbeiter von Großkonzernen nicht gefeit.

Die Medizintechnik ist ein wichtiger Bereich im Gesundheitssektor. In fast allen Sparten der modernen Medizin werden hoch spezialisierte Geräte benötigt, die Leben erhalten, verlängern und in der Prävention von Krankheiten Verwendung finden. Kaum zu glauben, dass dieser Sektor von Stellenstreichungen betroffen ist. Noch dazu, wenn der international beliebte Arbeitgeber Siemens, welcher gleichzeitig Europas größter Technologiekonzern ist, seinen Umsatz deutlich steigern konnte. In Zahlen ausgedrückt stieg der Gewinn um ganze 65 Prozent, gegenüber dem letzen Geschäftsjahr. Das sind 7 Milliarden Dollar, die den Gesamtumsatz von Siemens auf sagenhafte 73.5 Milliarden Euro anschwellen lassen. …mehr »

Eon zwischen Atomausstieg, Konzernumbau und Neuausrichtung

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Durch den Konzernumbau bei E.on werden weltweit mehrere Tausend Arbeitnehmer einen neuen Arbeitgeber suchen müssen.

Der am 30. Juni 2011 im Bundestag beschlossene und am sechsten August 2011 in Kraft getretene Atomausstieg Deutschlands trifft E.on hart. Personalkürzungen sind die Folge, weltweit will der Energieriese die Jobs von 11.000 Mitarbeitern streichen, 6.000 davon in Deutschland. Am härtesten wirken sich die Einsparungsmaßnahmen in der Konzernzentrale Düsseldorf aus, hier soll jede zweite Stelle eingespart werden. Sparpläne kündigte das größte europäische Energieversorgungsunternehmen im Sommer an, nun erfolgten die ersten genaueren Informationen. Von den insgesamt 850 Arbeitsplätzen in Düsseldorf werden 230 gestrichen und 220 ausgelagert …mehr »

Schuldenkrise zerstört das Gewinnziel der Deutschen Bank

Dienstag, 04. Oktober 2011

Das größte Bankhaus in Deutschland – die Deutsche Bank – hat bekannt gegeben, dass sie das für das Jahr 2011 gesteckte Gewinnziel nicht erreichen wird. Der Chef der Deutschen Bank,Josef Ackermann, hatte sich für das Jahr 2011 das Ziel gesetzt, einen Vorsteuergewinn von 10 Milliarden Euro zu erwirtschaften. Für die Analysten war es nicht überraschend, dass die Deutsche Bank ihr hoch gestecktes Ziel aufgeben musste, denn es hat sich schon Ende Juli deutlich abgezeichnet, dass aufgrund der andauernde Schuldenkrise dieses Ziel nicht erreicht werden kann. …mehr »

Erneut Stellenabbau bei Nokia

Freitag, 30. September 2011

Entgegen aller Protestaktionen von Gewerkschaften verlagerte Nokia im Jahre 2008 seine Produktion ins Ausland. In Rumänien erhoffte sich der Arbeitgeber durch preiswerte Arbeitskräfte finanzielle Vorteile, ein Thema, was damals die Gemüter aufs äußerste erhitzte. Zahlreiche Presseartikel und Fernsehreportagen berichteten von der Auslagerung. Der sich für Nokia clever anmutende Schachzug ist gescheitert. Das rumänische Werk macht Ende des Jahres dicht und der Arbeitgeber Nokia schickt 2000 Mitarbeiter in die Arbeitslosigkeit. Doch nicht nur Rumänien ist betroffen. …mehr »

Arbeitnehmer im Schock – Stellenabbau von E.on bestätigt

Mittwoch, 10. August 2011

E.on will Kosten vor allem durch den Abbau von Arbeitsplätzen senken.

Wieder einmal bangen Arbeitnehmer um ihre Jobs und die Zukunft ihrer Familien. Der Energiekonzern E.on bestätigte mit der Halbjahresbilanz offiziell den geplanten Stellenabbau von weltweit 11.000 Stellen. Damit fallen die befürchteten Sparmaßnahmen des größten Energiekonzerns in Deutschland drastischer aus, als von Experten erwartet. Bei derzeit insgesamt 85.000 Beschäftigten muss nun jeder 10. Mitarbeiter mit einer Wegrationalisierung des Jobs rechnen. …mehr »

Stellenabbau bei Media Markt und Saturn

Dienstag, 26. Juli 2011

Vor allem in der Verwaltung sollen Stellen gestrichen werden.

Zum ersten Mal seit zwei Jahren rutschte Europas größte Elektronikkette Media-Saturn in die roten Zahlen. Im zweiten Quartal 2011 verzeichnete man einen Verlust von 44 Millionen Euro. Im Vorjahresquartal erzielte man noch einen Gewinn von 41 Millionen Euro. Infolgedessen sollen drastische Einsparungen vorgesehen sein und europaweit insgesamt 3000 Stellen abgebaut werden. Obwohl im März der Onlinehändler redcoon aufgekauft wurde, hatten die beiden Marken bislang den Sprung in den Onlineverkauf nicht geschafft und konnten kaum noch mit diversen Internethändlern konkurrieren. Dieses strategische Defizit fällt nun auf die Mitarbeiter zurück. …mehr »