Fusion von VW und Porsche: aufgeschoben, aber nicht aufgehoben
Experten und Öffentlichkeit waren wenig überrascht, als die Porsche Automobil Holding SE und die Volkswagen AG vor wenigen Tagen in einer gemeinsamen Erklärung bekannt gaben, dass die beabsichtigte Fusion von VW und Porsche nicht mehr, wie ursprünglich geplant, noch im Jahr 2011 durchgeführt wird. Dabei betonten beide Seiten, dass sie unverändert einen Zusammenschluss anstreben würden. Als Grund für die Verzögerung der Umsetzung dieses Vorhabens wurden die Klagen genannt, die in den USA und nun auch in Deutschland gegen die Porsche SE anhängig sind. …mehr »
Deutsche Bank denkt über Sparmaßnahmen nach
Josef Ackermann hält einen Stellenabbau bei der Deutschen Bank nicht für ausgeschlossen. Gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erklärte der Chef der Deutschen Bank, ein solcher Schritt sei unausweichlich, sollte sich die Entwicklung an den Börsen im August auch im September fortsetzen. Derzeit sei jedoch noch kein Kostensenkungsprogramm geplant. Die Aktienmärkte befinden sich aufgrund der weltweiten Schuldenkrise seit Monaten auf Talfahrt. Besonders die Bankentitel haben unter den gegenwärtigen Problemen enorm zu leiden. Teilweise verlor die Deutsche Bank bis zu neun Prozents ihres Werts an einem Tag. …mehr »
Die 4-Stunden-Woche: Mehr Freizeit und trotzdem mehr Geld
Im März 2008 erschien im Econ-Verlag „Die 4-Stunden-Woche: Mehr Zeit, mehr Geld, mehr Leben“, die deutsche Übersetzung des amerikanischen Ratgebers „The 4-Hour Workweek“. Anhand seiner eigenen Erfolgsgeschichte, wie er sich von einem überarbeiteten Workaholic zum neureichen Globetrotter verwandelte, liefert der Autor Timothy Ferriss eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für alle, die davon träumen, mehr aus ihrem Leben zu machen als Karriere und Konsum. …mehr »
Apple im Umbruch: Steve Jobs tritt zurück
Am 24. August 2011 endete eine Ära: Steve Jobs, Gründer und langjähriger Chef des Technologieunternehmens Apple, gab seinen sofortigen Rücktritt bekannt. Wegen seines angeschlagenen Gesundheitszustandes hatte sich Jobs bereits mehrmals aus dem Tagesgeschäft zurückgezogen. Zuletzt seit Januar 2011. Sein Vertreter Tim Cook, zuvor Leiter des operativen Geschäfts, folgt Jobs als Chef von Apple nach. Steve Jobs wird das Unternehmen zukünftig als Vorsitzender des Verwaltungsrates begleiten. …mehr »
Eurobindung bei schweizer Unternehmen Sycrilor: Mitarbeiter bangen um Ihr Gehalt
Die wirtschaftliche Situation in der Schweiz ist nach wie vor gut und die Währung mittlerweile deutlich stärker als noch vor wenigen Monaten. Aus diesem Grund hat die schweizer Firma Sycrilor eine folgenschwere Ankündigung gemacht. Der Hersteller von Luxusuhren und anderen Gütern will in Zukunft die Gehälter direkt an den festen Kurs des Euros koppeln. Somit drohen den Mitarbeitern des Unternehmens deutlich Lohneinbußen von maximal 30 Prozent ihres bisherigen Lohns. …mehr »
„Rework“ – Business-Tipps rund um eine andere Unternehmensphilosophie
37 Signals ist ein unabhängiges Software-Unternehmen in Chicago, das sich seit 1999 erfolgreich am Markt behauptet. Der Name leitet sich aus den 37 Radio-Teleskop-Signalen des Astronomen Paul Horowitz ab. Hinter den Signalen sollen sich möglicherweise Botschaften außerirdischer Intelligenz verbergen. Jason Fried, Developer für Web-Applikationen und bei 37 Signals ein Mann der ersten Stunde, sendet seit Jahren über die Website des Unternehmens und seinen Noise Blog eigene Botschaften in den virtuellen Raum. Nach „Getting Real“, seinem ersten Erfahrungsbericht aus dem inneren Zirkel der IT-Szene, legt Fried jetzt mit „Rework“ seine zweite gedruckte Business-Story vor. …mehr »
Neuer Wind in der Chef-Etage von Air Berlin
Bei Deutschlands zweitgrößter Airline Air Berlin ist ein neuer Chef am Zuge. Der jahrelange CEO Joachim Hunold räumt seinen Posten für einen guten Freund und ein in der Tourismusbranche mehr als bekanntes Gesicht. Die Rede ist von Ex-Bahn-Chef Hartmut Mehdorn. Verständlich ist der Wechsel der Position, die der Chef bei Air Berlin inne hat, allemal. Schließlich ähneln sich beide, sind teilweise sehr hitzköpfig, jedoch stets nahe an der wirtschaftlichen Realität. So scheint Air Berlin mit dem Tausch vor allem neuen Schwung in das zuletzt leicht krieselnde Geschäft bringen zu wollen. …mehr »
Frustrierte Bahnmitarbeiter beklagen Arbeitsbedingungen
Über zwei Drittel der 190.000 Mitarbeiter des DB-Konzerns sind unzufrieden und demotiviert. Diese alarmierenden Zahlen wurden bei einer stichprobenartigen Umfrage unter den Angestellten der Bahn erhoben. Dabei bezeichnet der Konzern seine Mitarbeiter gern als seine wichtigste Ressource.
Nicht nur jahrelanger Stellenabbau, der zu völliger Überlastung der Bahnmitarbeiter und zu großer Angst vor dem Jobverlust führte, ist Grund für deren Unzufriedenheit. Die Ursachen sind vielfältiger. Mitarbeiter der Bahn sind die Blitzableiter für alle technischen Probleme und Ausfälle. Auch wenn sie selbst keinerlei Verantwortung für Ausfälle, Verspätungen und Verlegungen tragen, sind sie doch die erste Anlaufstelle für verärgerte Bahnkunden. Außerdem beklagen die Angestellten den barschen Umgangston, zu viele zu bürokratische Regelungen, mangelnde Flexibilität und Gängelung durch die Konzernleitung. …mehr »
Veröffentlicht in Wirtschaft-News am 16.08.2011
Arbeitnehmer im Schock – Stellenabbau von E.on bestätigt
Wieder einmal bangen Arbeitnehmer um ihre Jobs und die Zukunft ihrer Familien. Der Energiekonzern E.on bestätigte mit der Halbjahresbilanz offiziell den geplanten Stellenabbau von weltweit 11.000 Stellen. Damit fallen die befürchteten Sparmaßnahmen des größten Energiekonzerns in Deutschland drastischer aus, als von Experten erwartet. Bei derzeit insgesamt 85.000 Beschäftigten muss nun jeder 10. Mitarbeiter mit einer Wegrationalisierung des Jobs rechnen. …mehr »
Nachfolger von Jürgen Großmann bei RWE vorgestellt
Peter Terium soll Chef vom Energiegroßkonzern RWE werden. Der 47-Jährige soll Nachfolger von Jürgen Großmann werden, dem eine umstrittene Haltung zur Atomkraft vorgeworfen wurde. Der Niederländer Peter Terium soll RWE wieder zum Erfolg früherer Zeiten verhelfen. Jürgen Großmann sorgte in den vergangenen Wochen für Schlagzeilen, weil er die Abschaltung der Atommeiler in Deutschland scharf kritisierte. Er warf der deutschen Regierung vor, wirtschaftliche Nachteile für Deutschland bewusst in Kauf zu nehmen. Viel Kritik musste Großmann für seine Haltung auch vom deutschen Naturschutzbund einstecken, welche ihm prompt den Titel „Dinosaurier des Jahres 2010“ verliehen. …mehr »