Fiskal- und Geldpolitik der EU

Freitag, 28. Januar 2011

Die Fiskal- und Geldpolitik gleicht derzeit einem Formel 1-Rennen, denn wer zuerst anhält, der hat verloren. Eigentlich sollte die Europäische Zentralbank diese Entwicklung abbremsen, aber der Druck, Staatsschulden zu monetasieren, nimmt immer mehr zu.

Besonders Deutschland kritisiert die derzeitige Politik der EZB als zu locker, doch sind die Krisenländer der Eurozone auch weiterhin auf niedrige Zinssätze angewiesen. Daher ist ein geregelter Ausstieg der Fiskal- und der Geldpolitik aus den geschaffenen Krisenmaßnahmen derzeit kaum realisierbar, denn keine von beiden Seiten möchte zuerst auf die Bremse treten. Das birgt allerdings aber auch Gefahren einer neuerlichen Wirtschaftskrise, da dadurch die Wahrscheinlichkeit einer hohen Inflationsrate zunehme. …mehr »

Allied Irish Bank verzichtet auf Zusatzmillionen

Mittwoch, 15. Dezember 2010

Die von der aktuellen Wirtschaftskrise stark geschwächte Allied Irish Bank verzichtet auf die Auszahlung von Boni in Millionenhöhe an ihre Manager. Der irische Finanzminister Lenihan sprach zuvor die Drohung aus, im Falle einer Zahlung die staatlichen Hilfen sofort einzustellen.

Die Banken Irlands wurden von der Weltwirtschaftskrise besonders getroffen. Auch die Allied Irish Bank musste durch den Rettungsfonds der EU vor dem Untergang bewahrt werden. Des Weiteren zahlte der irische Staat 3,5 Milliarden Euro, um die Bank zu erhalten. Dennoch bestanden die Manager des Unternehmens zunächst auf ihre millionenschweren Bonuszahlungen. …mehr »