Griechenland´s Schulden belasten den Euro

Donnerstag, 12. Mai 2011

Der Euro hat nach der Ankündigung der Europäischen Zentralbank zur Anhebung der Leitzinsen seinen Höhenflug ziemlich schnell wieder beendet. Die Problematik der Verschuldung einiger Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, insbesondere Griechenlands, beeinflusst das Vertrauen in die EU-Währung nachhaltig. Die Regierung in Athen versucht zwar, den Sparvorgaben der EU-Finanzminister nachzukommen, stößt aber auf zunehmenden Widerstand der Bevölkerung. Die Sparzwänge treffen vor allem die Bürger, die um ihre Löhne und Renten fürchten und ihren Frust darüber zum Ausdruck bringen, dass diejenigen, die die Krise verursacht haben, kaum oder überhaupt nicht in die Verantwortung einbezogen werden. …mehr »

Rettungspaket für Portugal – Tiefe soziale Einschnitte beschlossen

Freitag, 06. Mai 2011

Lange Zeit hat es sich schon abgezeichnet und nun ist die Entscheidung gefallen. Nach dreiwöchiger Verhandlung erhält Portugal nach Griechenland und Irland als drittes Land in Europa von der EU und IWF Unterstützung. Das Volumen des Rettungspaketes beläuft sich nach Angaben des geschäftsführenden Portugiesen, Ministerpräsident Jose Socrates auf 78 Milliarden Euro.

Um die Wirtschaft zu stärken und den Abbau der Schulden voran zu treiben, wird auch Portugal Anstrengungen unternehmen müssen, die harte Einschnitte für das Land bedeuten werden. Um aber sozialen Unruhen vorzubeugen, ist das Rettungspaket für Portugal anders konzipiert. So hat das Land bis 2013 Zeit die Neuverschuldung von zur Zeit neun Prozent auf unter drei Prozent zu bringen. Auch wenn die Bedingungen für Portugal milder sind, als für Griechenland oder Irland, so wird es massive Anstrengungen unternehmen müssen, um die Vorgaben zu erfüllen. …mehr »

Ist der Euro nun gegenüber Krisen resistent?

Mittwoch, 23. März 2011

Die von der Europäischen Union (EU) beschlossenen Rettungsmaßnahmen für notleidende Länder in der Euro-Zone werfen nicht nur bei Fachleuten die Frage auf, ob der Euro als Währung nunmehr gegen jede Krise gefeit ist. Die als Stabilisierungspaket vereinbarte Summe von 700 Milliarden Euro sprengt jedenfalls die Vorstellungskraft des besorgten Bürgers. Ein Blick auf die Relationen in der Weltwirtschaft und die Lage anderer wichtiger Währungen soll die Sicherheit der europäischen Valuta beleuchten. …mehr »